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Dann
waren Vorgespräche mit der Industrie erforderlich,
um diese zu bitten, der veränderten Situation auch
konditionell Rechnung zu tragen. Das Ergebnis konnte sich
sehen lassen. Der
Seriosität von egesa und ZOOMA wurde Rechnung getragen
und das Interesse der Industrie an einem leistungsfähigen
Gegenpart zu „Fressnapf“ war unüberhörbar. Und
dies wurde auch mit in Aussicht gestellten Ziel- und Mengenboni
honoriert,
die beide Kooperationspartner in
der Vergangenheit ihren Partnern noch nicht hatten bieten
können.
Die
tatsächliche Öffentlichkeitsarbeit der Kooperation
begann dann mit dem 1. September 2001 und dem ersten „Highlight“,
der ZooEvent 2001 im Oktober in Kassel. Hier wurde auf
einem 400 qm großen BTG-Stand zusammen mit verschiedenen
Industrie-Ausstellern eine komplette Zooabteilung
aufgebaut und dem staunenden Fachhandels- Publikum vorgestellt.
Staunend, weil bis dato sich kaum jemand vorstellen konnte,
auf wie kleiner Fläche (ca. 100 qm) man eine absolut
fachkompetente Lebendtierabteilung aufbauen kann, mit allen
Marktführern und „ausgetüftelt“ bis
auf den letzten Zentimeter Regalfläche.
Der
Erfolg war überwältigend. Innerhalb der nächsten
Monate konnten über 30 neue Zoofach-Partner
gewonnen und umgebaut werden.
Die
Anzahl der Außendienst-Mitarbeiter wurde
um 2 Personen und der Innendienst um
1 Person erhöht. Das war nötig, obwohl die ZOOMA
den Bereich der Verrechnung komplett an die egesa-zookauf
abgegeben hatte.
Und
diese 1 Person war immerhin niemand geringeres als Helmut
Jäger.
Ursprünglich
Niederlassungsleiter von Stinnes in Dormagen und verantwortlich
damals für den Aufbau eines Großhandels
mit „Heimtiernahrung“. Danach 5 Jahre Key Accounter
bei Royal Canin. Danach 3 Jahre Ralston Purina, verbunden
mit dem Neu-Aufbau der Marke Pro Plan. Durch die Übernahme
von Ralston Purina durch die Firma Nestle fand dieser Wiederaufbau
ein jähes Ende und Herr Jäger folgte dem seit
Jahren schon bestehenden Ruf nach Hückeswagen als
Leiter des Außendienstes, verantwortlich für
die Koordination der BTG -Großhändler
und (das neueste Kind der ZOOMA / BTG) der Entwicklung
von Eigenmarken.
Darüber hinaus wurde der Lagerbereich bei der ZOOMA
eingerichtet. Über dieses zunächst ca. 300 qm große
Lager werden ausschließlich Aktionswaren abgewickelt,
die über die Logistik der Großhändler nicht
abzuwickeln sind.
Hier
wird der Vertrieb alle Sonderartikel zentral gesteuert
und so konnten auch
Saisonartikel wie
Kratzmöbel, Holzhasenställe
oder Wintervogelhäuser kostengünstig eingekauft
und geliefert werden, obwohl es auch bis dato immer noch
keine Warenzuteilungen bei der ZOOMA gibt. Diese übernimmt
das komplette Risiko des Mengeneinkaufs beim Hersteller.
So konnten in der Saison 2001/02 immerhin Kratzmöbel
im Wert von über 75.000 Euro innerhalb von 8 Wochen über
die Werbung vermarktet werden.
Seit
September 2001 gibt es eine eigene Kundenzeitschrift, das „Heimtier
Journal“,
das 6 x im Jahr kostenlos an die Endverbraucher in
den angeschlossenen Häusern
verteilt wird. Mittlerweile mit einer Auflagenstärke
von 150.000 Exemplaren pro Ausgabe.
2002 war
dann das Jahr der weiteren Expansion. Um der alljährlichen
Konditions-Forderung der Hersteller nach Steigerung Genüge
zu tun, ohne die Partner zu belasten, ohne kaufmännische „Harakiri“ -
Manöver
veranstalten zu müssen, wurde ein weiterer Handelspartner
gewonnen.
Die
NBB in Rodenberg, die im Vorjahr die Zentralfunktion für
die Kiebitz- Märkte übernommen
hatte.
Auch
diese suchte, wie so viele in der Handelslandschaft, eine
Kooperation,
um
die Logistik für den Bereich „Heimtier“ auch
auf kleine Flächen realisieren zu können. Aus
den ersten reinen „Belieferungsgesprächen“ ergab
sich auch hier sehr rasch eine große Übereinstimmung
in vielen Dingen und aufgrund der geringen Wettbewerbs-
Berührungspunkte
konnte auch hier - zusammen mit der egesa - eine Kooperation
gebildet werden.
Durch
die Zusammenlegung der verschiedenen Möglichkeiten,
konnten durch diverse Gemeinsamkeiten die Kosten für
Verrechnung, Handzettelbeilagen, Außendienstbetreuung,
und, und, und verringert werden. Und die Mengenboni für
die Konzeptpartner konnten erhöht werden. Und das Problem
der ewigen Steigerung konnte relativiert werden, denn die
Gruppe insgesamt hat noch Steigerungsmöglichkeiten für
die nächsten Jahre.
So
kamen in 2002 insgesamt 43 Kiebitz-Standorte
als Konzeptpartner hinzu, die nach und nach umgebaut und
ins System integriert wurden. Die Zahl der Konzeptpartner
insgesamt erhöhte sich auf 300 und dabei musste keiner
seine Individualität oder Eigenständigkeit aufgeben.
Es wurden drei weitere Außendienstler bei der
ZOOMA eingestellt.
Der
Lagerbereich wurde auf 600 qm ausgeweitet und – nur
zum Vergleich – der Umsatz mit Kratzmöbel über
die Werbung wurde auf 120.000 Euro erhöht.   
2003:
der nächste Umzug. Natürlich (wie sollte
es auch anders sein) wieder innerhalb Hückeswagens.
350 qm Bürofläche und 1.000 qm Lager wurden angemietet, damit man sich wieder
bewegen konnte.
Etwas repräsentativer
als früher, aber vor allen Dingen funktionell und optimal
auf die Bedürfnisse ausgerichtet.
Status
Oktober 2003: Mittlerweile werden 350 Konzeptpartner
betreut und
jeden
Monat kommen zwischen 4 und 6 neue Standorte
dazu. 11 BTG-Logistiker beliefern insgesamt fast
2.000 Einzelstandorte mit Heimtier-Sortimenten.
Das Gesamt-Einkaufs-Volumen der Gruppe
beläuft
sich auf fast 150.0 Mio. Euro.
Das
ist natürlich der Garant für
gute Einkaufskonditionen und damit gute Abgabepreise
an die Konzeptpartner und deren
Kunden im Standort.
Die
Auflage der Handzettel bei den ZOOMA-Aktionen
liegt mittlerweile bei fast 4.7 Mio. Exemplare, das bedeutet
ca. 10.0 Mio. Endverbraucherkontakte pro Werbeaktion. Und
es ist noch kein Ende abzusehen. Und trotz schwieriger
Wirtschaftslage geht es den Konzeptpartner erstaunlich
gut. Natürlich
ist die Lage für alle schwieriger und angespannter
geworden, aber 270 Insolvenzen im Zoofachhandel im Jahr
2002 zeigen,
wie schwierig die Lage wirklich geworden ist.
Es zeigt sich innerhalb der vielen Standortkontakte, die
innerhalb der BTG bestehen, dass die Standorte, die nicht
konzeptionell arbeiten und vor allen Dingen die, die keine
dauerhafte, konsequente Werbung betreiben, starke Umsatzbußen
zu erleiden haben. Es
zeigt sich auch, dass der Werbeaufwand, der betrieben werden
muss,
um die
Endverbraucher noch zu motivieren, ihr
knapp gewordenes Geld auszugeben - und dann auch noch bei
uns – immer größer wird.
So
wird die ZOOMA es ihren Konzeptpartnern im Dezember 2003
erstmalig
ermöglichen, kostenlos an einer Fernsehwerbung
teilzunehmen. Es gibt nationale Anzeigenabschlüsse
mit hohen Rabatten, um Werbung bezahlbar zu machen. Und
es wird
2 kostenlose Werbebeilagen geben, die jeweils in direkter
Verbindung zur Fernsehwerbung stehen werden.
Mal sehen, was noch alles kommt.
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