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 Geschichte
Die Anfänge des Unter-nehmens gehen zurück in das Jahr 1986. In diesem Jahr übernahmen die beiden Firmengründer Axel Sperling und Rolf Genz, beide Sozial-arbeiter aus Überzeugung, das Zoofachgeschäft Zoo & Garten Kessner GmbH in Burscheid im Rheinland.

Beide hatten schon während ihres Studiums die ersten Erfahrung mit dem Heimtierbereich gemacht und als Fahrer und Maschinenhelfer in der Firma „Dr. Hager`s Tierfeinkost“ (die spätere „DIBO – Tierkost“) gearbeitet.

Aus dieser Zusammenarbeit entstand der Grundgedanke, den Bereich „Zoo“ anders zu vermarkten und sich dem aufkommenden Wettbewerb von „Fressnapf“ und „Futterhaus“ zu stellen.

So entstand 1992 der erste Großflächenmarkt mit über 1000 qm VK – Fläche in Langenfeld im Rheinland, mit Hochregal – Verkaufsregalen und einer gigantischen Eröffnungswerbung mit 200.000 verteilten Handzetteln und einem Eröffnungsumsatz von 150.000,- DM innerhalb der ersten 3 Verkaufstage. Das waren noch paradiesische Zeiten. Bereits im ersten Jahr erreichte der Standort einen Umsatz von mehr als 3.0 Mio. DM (1,533 Mio. Euro).

1993 wurde der zweite und 1994 der dritte TopZoo-Standort eröffnet. Aufgrund des Erfolges kamen die ersten Anfragen von Interessenten, die das Konzept gerne übernehmen wollten. Und so entstand die Notwendigkeit, diesen Unternehmensbereich separat auszubauen.

Also wurde im Oktober 1996 die ZOOMA Zoofachmarkt Beteiligungs GmbH gegründet. Der erste Jahresumsatz lag immerhin schon bei über 60.000,- Euro und war dementsprechend nicht kostendeckend. Das erste Büro war im Privathaus der Gründungsgesellschafterin Dorina Hild angesiedelt.

Doch schon 1997 konnte die erste Mitarbeiterin eingestellt und ein großer Kunde gewonnen werden. Die Raiffeisen Waren Zentrale Rhein – Main eG (damals noch RWZ Rheinland eG).
Für deren Standorte wurden Module entwickelt, mit denen auch kleine, ländliche Standorte eine fachkompetente Heimtierabteilung erfolgreich betreiben können. Innerhalb von 3 Jahren konnte der Heimtierumsatz auf über 15 Mio. Euro gesteigert werden.

Ebenfalls noch in 1997 fing man an, sich mit einer eigenen Warenwirtschaft zu befassen. Ein weiterer Mitarbeiter wurde eingestellt, um sich speziell mit diesem Bereich zu beschäftigen, denn bereits damals war klar, dass man sich mehr mit den exakten Zahlen und Warenbewegungen beschäftigen musste, um Rentabilität und Liquidität zu verbessern.

1998 erfolgte der erste Umzug. Immer noch in Hückeswagen, nur etwas größer. Auf 110 qm wurde ein Büro eingerichtet, 2 weitere Buchhalterinnen eingestellt, der Bereich „Verrechnung“ aus der „Sagaflor“ gelöst und selbst übernommen, um den Partnern weitere Einkaufsverbesserungen ermöglichen zu können. Es kamen drei Außendienst-Mitarbeiter hinzu. Denn das zeigte sich sehr rasch: Das Konzept kann so gut sein, wie es will. Ohne die enge Systembetreuung durch einen Außendienst, der regelmäßig im Standort ist, sich um die Probleme der Betreiber kümmert und mit ihnen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, geht es nicht. Also wurde dieser Bereich permanent weiter ausgebaut und intensiviert.

1999 waren es bereits 75 Konzeptpartner – Standorte, der Außendienst wurde auf nunmehr sieben Mitarbeiter aufgestockt. Und ein alter Bekannter aus der Zoofachbranche konnte für die ZOOMA gewonnen werden. Herr Ralf Grützner (siehe Foto), 13 Jahre lang verantwortlich für die Zooabteilung der Firma Knauber, mit absoluter Sicherheit damals eines der Aushängeschilder der Zoobranche, suchte nach einer neuen Herausforderung. Und Herausforderungen gab und gibt es bei der ZOOMA satt und genug. Dies war sicherlich ein wichtiger Schritt im Bereich von „Aquaristik“ und „Gartenteich“, mit dem sich die ZOOMA seit diesem Zeitpunkt immer mehr beschäftigt hat und damit einen Bereich konzeptionell entwickeln und ausbauen konnte, der nicht so einfach von Baumärkten und Supermärkten zu kopieren ist.

2000, ein Jahr später, im Jahre 1 nach der Jahrtausendwende, waren es schon über 100 Standorte mit mehr als 25 Mio. Euro Einkaufs-Volumen. Und der nächste Umzug war fällig. Natürlich immer noch in Hückeswagen. Angemietet wurden 210 qm Bürofläche in der Peterstraße, immerhin schon die Hauptverkehrsstraße von Hückeswagen nach Wipperfürth (aber das wird auch nicht vielen etwas sagen). Die Herren Grützner und Sperling sind ab diesem Zeitpunkt fast ausschließlich mit der Weiterentwicklung der Sortimente und der Planung attraktiver Werbeaktionen im Hause gebunden. Und sie betreuen die 5 ZOOMA – eigenen Standorte, mit denen das Ganze ja begonnen hat und in denen alle Testversuche mit neuen Sortimente erst einmal auf Erfolgsaussicht geprüft werden.

Und die ZOOMA war in diesem Jahr mitverantwortlich für die Gründung der BTG (http/www.btg-system-logistik.de), der Kooperation der Großhändler.

Zielsetzung war es, eine leistungsfähige Logistik - auch für kleine Handelspartner - aufzubauen, sodass aus einer Hand Sortimente, Konzepte, Vermarktungs-Aktionen und Marketing angeboten werden konnten. Das bedeutete: Gleiches Konditionsgefüge für alle Konzeptpartner, optimale Warenverfügbarkeit auch in kleinen Mengen und problemlose Umsetzung von Aktionsplanung über Warenversorgung (ohne Zuteilungen), Erstellung von preiswerten Werbemedien und Umsetzung im Partner- Standort. Nur so konnte selbst auf kleinster Fläche ein Konzept für 50 qm-Abteilungen entwickelt und umgesetzt werden, das hochgradig erfolgreich im Bereich der Gartencenter und des Landhandels ist.

2001 dann der erste öffentliche Großauftritt. Die BTG präsentierte zusammen mit der ZOOMA auf der DeZooFa in Wiesbaden im Mai 2001 diese oben beschriebene 50 qm Heimtier – Abteilung (ohne Lebendtier), inklusive der Verlosung eines PKWs der Marke Hyundai.

Zusammen mit der Firma Masterfoods konnte die ZOOMA im Jahr 2001 insgesamt 5 von diesen Fahrzeugen über eine großangelegte Werbekampagne in den Partner-Standorten verlosen. (Titelseite des Heimtierpartners). Eine solche Aktion hatte es im Zoofachhandel bis dato noch nicht gegeben. Insgesamt wurden auf diesem Weg über 100.000 Kundenadressen generiert und viele neue Kundenkontakte für die Partner geschaffen.

Dann der nächste Meilenstein. Die Kooperation mit der egesa-zookauf mit mehr als 500 angeschlossen Mitgliedern und Verrechnungs-Partnern. Basierend auf dem Interesse, dass man auf dieser Messe geweckt hatte, kamen aus den verschiedensten Richtungen Anfragen für eine Zusammenarbeit. Aufgrund der gleichen Interessen und ergänzenden Möglichkeiten entschied man sich bei der ZOOMA für die Verhandlungen mit der egesa – zookauf eG in Gießen.

Innerhalb von nur 2 Monaten wurden die Verhandlungen begonnen und eine gemeinsame Firmenstrategie entwickelt.

 
 
 

Dann waren Vorgespräche mit der Industrie erforderlich, um diese zu bitten, der veränderten Situation auch konditionell Rechnung zu tragen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Der Seriosität von egesa und ZOOMA wurde Rechnung getragen und das Interesse der Industrie an einem leistungsfähigen Gegenpart zu „Fressnapf“ war unüberhörbar.

Und dies wurde auch mit in Aussicht gestellten Ziel- und Mengenboni honoriert, die beide Kooperationspartner in der Vergangenheit ihren Partnern noch nicht hatten bieten können.

Die tatsächliche Öffentlichkeitsarbeit der Kooperation begann dann mit dem 1. September 2001 und dem ersten „Highlight“, der ZooEvent 2001 im Oktober in Kassel. Hier wurde auf einem 400 qm großen BTG-Stand zusammen mit verschiedenen Industrie-Ausstellern eine komplette Zooabteilung aufgebaut und dem staunenden Fachhandels- Publikum vorgestellt.
Staunend, weil bis dato sich kaum jemand vorstellen konnte, auf wie kleiner Fläche (ca. 100 qm) man eine absolut fachkompetente Lebendtierabteilung aufbauen kann, mit allen Marktführern und „ausgetüftelt“ bis auf den letzten Zentimeter Regalfläche.

Der Erfolg war überwältigend. Innerhalb der nächsten Monate konnten über 30 neue Zoofach-Partner gewonnen und umgebaut werden.

Die Anzahl der Außendienst-Mitarbeiter wurde um 2 Personen und der Innendienst um 1 Person erhöht. Das war nötig, obwohl die ZOOMA den Bereich der Verrechnung komplett an die egesa-zookauf abgegeben hatte.

Und diese 1 Person war immerhin niemand geringeres als Helmut Jäger.

Ursprünglich Niederlassungsleiter von Stinnes in Dormagen und verantwortlich damals für den Aufbau eines Großhandels mit „Heimtiernahrung“. Danach 5 Jahre Key Accounter bei Royal Canin. Danach 3 Jahre Ralston Purina, verbunden mit dem Neu-Aufbau der Marke Pro Plan. Durch die Übernahme von Ralston Purina durch die Firma Nestle fand dieser Wiederaufbau ein jähes Ende und Herr Jäger folgte dem seit Jahren schon bestehenden Ruf nach Hückeswagen als Leiter des Außendienstes, verantwortlich für die Koordination der BTG -Großhändler und (das neueste Kind der ZOOMA / BTG) der Entwicklung von Eigenmarken.

Darüber hinaus wurde der Lagerbereich bei der ZOOMA eingerichtet. Über dieses zunächst ca. 300 qm große Lager werden ausschließlich Aktionswaren abgewickelt, die über die Logistik der Großhändler nicht abzuwickeln sind.

Hier wird der Vertrieb alle Sonderartikel zentral gesteuert und so konnten auch Saisonartikel wie Kratzmöbel, Holzhasenställe oder Wintervogelhäuser kostengünstig eingekauft und geliefert werden, obwohl es auch bis dato immer noch keine Warenzuteilungen bei der ZOOMA gibt. Diese übernimmt das komplette Risiko des Mengeneinkaufs beim Hersteller. So konnten in der Saison 2001/02 immerhin Kratzmöbel im Wert von über 75.000 Euro innerhalb von 8 Wochen über die Werbung vermarktet werden.

Seit September 2001 gibt es eine eigene Kundenzeitschrift, das „Heimtier Journal“, das 6 x im Jahr kostenlos an die Endverbraucher in den angeschlossenen Häusern verteilt wird. Mittlerweile mit einer Auflagenstärke von 150.000 Exemplaren pro Ausgabe.

2002 war dann das Jahr der weiteren Expansion. Um der alljährlichen Konditions-Forderung der Hersteller nach Steigerung Genüge zu tun, ohne die Partner zu belasten, ohne kaufmännische „Harakiri“ - Manöver veranstalten zu müssen, wurde ein weiterer Handelspartner gewonnen.

Die NBB in Rodenberg, die im Vorjahr die Zentralfunktion für die Kiebitz- Märkte übernommen hatte.

Auch diese suchte, wie so viele in der Handelslandschaft, eine Kooperation, um die Logistik für den Bereich „Heimtier“ auch auf kleine Flächen realisieren zu können. Aus den ersten reinen „Belieferungsgesprächen“ ergab sich auch hier sehr rasch eine große Übereinstimmung in vielen Dingen und aufgrund der geringen Wettbewerbs- Berührungspunkte konnte auch hier - zusammen mit der egesa - eine Kooperation gebildet werden.

Durch die Zusammenlegung der verschiedenen Möglichkeiten, konnten durch diverse Gemeinsamkeiten die Kosten für Verrechnung, Handzettelbeilagen, Außendienstbetreuung, und, und, und verringert werden. Und die Mengenboni für die Konzeptpartner konnten erhöht werden. Und das Problem der ewigen Steigerung konnte relativiert werden, denn die Gruppe insgesamt hat noch Steigerungsmöglichkeiten für die nächsten Jahre.

So kamen in 2002 insgesamt 43 Kiebitz-Standorte als Konzeptpartner hinzu, die nach und nach umgebaut und ins System integriert wurden. Die Zahl der Konzeptpartner insgesamt erhöhte sich auf 300 und dabei musste keiner seine Individualität oder Eigenständigkeit aufgeben. Es wurden drei weitere Außendienstler bei der ZOOMA eingestellt.

Der Lagerbereich wurde auf 600 qm ausgeweitet und – nur zum Vergleich – der Umsatz mit Kratzmöbel über die Werbung wurde auf 120.000 Euro erhöht.


2003: der nächste Umzug. Natürlich (wie sollte es auch anders sein) wieder innerhalb Hückeswagens. 350 qm Bürofläche und 1.000 qm Lager wurden angemietet, damit man sich wieder bewegen konnte. Etwas repräsentativer als früher, aber vor allen Dingen funktionell und optimal auf die Bedürfnisse ausgerichtet.

Status Oktober 2003: Mittlerweile werden 350 Konzeptpartner betreut und jeden Monat kommen zwischen 4 und 6 neue Standorte dazu. 11 BTG-Logistiker beliefern insgesamt fast 2.000 Einzelstandorte mit Heimtier-Sortimenten. Das Gesamt-Einkaufs-Volumen der Gruppe beläuft sich auf fast 150.0 Mio. Euro.

Das ist natürlich der Garant für gute Einkaufskonditionen und damit gute Abgabepreise an die Konzeptpartner und deren Kunden im Standort.

Die Auflage der Handzettel bei den ZOOMA-Aktionen liegt mittlerweile bei fast 4.7 Mio. Exemplare, das bedeutet ca. 10.0 Mio. Endverbraucherkontakte pro Werbeaktion. Und es ist noch kein Ende abzusehen. Und trotz schwieriger Wirtschaftslage geht es den Konzeptpartner erstaunlich gut. Natürlich ist die Lage für alle schwieriger und angespannter geworden, aber 270 Insolvenzen im Zoofachhandel im Jahr 2002 zeigen, wie schwierig die Lage wirklich geworden ist.
Es zeigt sich innerhalb der vielen Standortkontakte, die innerhalb der BTG bestehen, dass die Standorte, die nicht konzeptionell arbeiten und vor allen Dingen die, die keine dauerhafte, konsequente Werbung betreiben, starke Umsatzbußen zu erleiden haben.

Es zeigt sich auch, dass der Werbeaufwand, der betrieben werden muss, um die Endverbraucher noch zu motivieren, ihr knapp gewordenes Geld auszugeben - und dann auch noch bei uns – immer größer wird.

So wird die ZOOMA es ihren Konzeptpartnern im Dezember 2003 erstmalig ermöglichen, kostenlos an einer Fernsehwerbung teilzunehmen. Es gibt nationale Anzeigenabschlüsse mit hohen Rabatten, um Werbung bezahlbar zu machen. Und es wird 2 kostenlose Werbebeilagen geben, die jeweils in direkter Verbindung zur Fernsehwerbung stehen werden.

Mal sehen, was noch alles kommt.